Christiane Schiweck

 

Was bedeutet es für mich, hier mitzumachen. Das ist genau die Frage, die ich mir gestellt habe. Die erste Antwort darauf war, dass ich genau zu den verrückten Leuten gehöre, die den nötigen Humor, den Mut und das Durchhaltevermögen haben, bei solch einer Idee mitzumachen, dabei zu bleiben und auch noch vieeel Spass dabei zu haben.

Die zweite Antwort war - helfen!

Bewegung an sich ist ja keine so ganz große Sache, für mich jedenfalls. Für manch anderen Menschen jedoch, die wie eine meiner Freundinnen krank sind, eine ganz große Hürde.

Sie ist mit fast 40 Jahren schwer erkrankt und heute noch zum größten Teil auf Hilfe angewiesen. Ihren Beruf musste sie aufgeben. Ihre Tochter, die gerade in die Pubertät kam, hatte durch die Krankheit ihrer Mutter auch sehr zu leiden. Aber trotz ihrer Einschränkungen ist sie ein fröhlicher Mensch geblieben und hat den Mut nicht verloren. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt und geprägt.

Aber auch in meinem eigenen Leben gab es so einige Krisen und Entscheidungen, die ich getroffen habe, welche mein Leben nachhaltig verändert haben.

Ich habe mich gefragt, was mich dazu bewegt hat neue Herausforderungen anzugehen.

 

Der Grund war ein Gefühl - Dankbarkeit.

Dankbarkeit mir gegenüber, es trotz einiger Hindernisse geschafft zu haben. Und genau diese Dankbarkeit ist es, die mir den Mut, die Ausdauer und den Antrieb gibt, mitzumachen.

Wir Mutmacher möchten eines zeigen:

"Alles ist machbar"   .... und GEMEINSAM geht es leichter! 

Wir laufen, Sie spenden. Jeder noch so kleine Beitrag ist in der Summe groß.

Das ist es, was hilft - JEDEM

 

Herzliche Grüße

Christiane Schiweck



Große Veränderungen fangen immer erst im ganz Kleinen an.



Muchtmacherin on Tour auf Formentera (Balearen)

03.04.2013

Hab mich länger ja nicht mehr gemeldet. Jetzt aber zu meinem bisher schönsten Lauferlebnis.

Formentera, meine derzeitige Lieblingsinsel, klein ursprünglich und nicht überfüllt. Hier kann jeder ausspannen, Laufen, Radfahren, Reiten, das Meer und die Landschaft genießen.

Aber jetzt zu meiner Tour. Zunächst auf einer Nebenstraße, vorbei an blühenden Wiesen und blühenden Mandelbäumchen und bei den Feigenbäumen kamen auch schon die Blätter durch.

Ich lief, genoß die Landschaft, konnte die Gedanken ziehen lassen. Dann hatte ich plötzlich ein Gefühl, ich müßte mich umdrehen. Da sah ich ihn, ein Regenbogen überspannte die ganze Insel. Das war ein Anblick ;-)

Nach dem Staunen lief ich weiter auf mein Ziel, endlose Landschaft umgeben von Meer. Ziel war einer der Leuchttürme. Als ich ankam war nur ein Einheimischer dort. Wir verständigten uns über Zeichensprache. Er fotografierte mich und deutete dann, ich sollte mitkommen, er wollte mir etwas zeigen. Wir kamen zu einem Loch im Boden. Er wartete unten und ich klettterte hinunter. Dort offenbarte sich eine Grotte mit Meeresblick vor mir. Es war wunderschön. Er nahm mich an die Hand und führte mich bis nach vorne. Dort stand ich dann und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich habe mich bedankt und verabschiedet, einfach mit Gesten.

Einmal mehr bekam ich das Gefühl, dass alles ein Geschenk ist. Ich brauch nur darauf zulaufen und ein Ziel haben. Mutmacher zu sein, bedeutet Mut machen und Mut haben, ein Ziel zu haben, dann kommt Dir das Leben entgegen.

Danke dafür (Streckenlänge 28,4 km, 4,5 Stunden insgesamt)



 

28.01.2013, Christiane

 

Ja, die erste Hürde ist gestern gemeistert worden. Ich habe mich richtig gefreut darauf und erstaunlicherweise war es gar nicht so anstrengend. Obwohl das Schild 3,5 km 13% Steigung wirklich beeindruckend war.

Wichtiger war für mich aber die innere Einstellung "Vertrauen und Beharrlichkeit".

 

Vertrauen darin, dass ich es schaffe und Beharrlichkeit ist das Durchhaltevermögen, gepaart - ich gebe es zu, mit ein wenig Sturheit - und jetzt erst recht ;-)

 

30.01.2013, Christiane

 

Wer watet durch Matsch und Schnee .... das ist das Ergebnis des heutigen Laufes von 7,2 km auf dem 2-er Rundweg in Kohlbruck. Leider hatte der Fönwind diesen schönen Rundweg noch nicht freigepustet. Aber ich war nicht allein, mir kamen 2 hartgesottene Läufer entgegen, die sich auch durchkämpften. Ich war sehnsüchtig auf den Frühling und ich glaube ... da bin ich nicht allein.

 

15.02.2013, Christiane


So dala. Heute haben wir dann mal eben 12 km hinter uns gelassen, schön gemütlich, etwas kalt und trotzdem schön. Die Gegend war traumhaft über Berg und Tal und was mich ganz besonders gefreut hat; wir haben an einer kleinen Kapelle gehalten, in der Jesus der Christus stehend als Figur war. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut. In Kohlbruck steht auch so eine kleine Kapelle in der Jesus steht. Dann ein Stück weiter (wir waren auf der Via Nova) kam auch noch ein wunderschönes Kreuz als Sonne dargestellt. Da kann ja jetzad nix mehr schiefgehen.

 

24.02.2013, Christiane

Ja, was soll ich sagen. Einige kleine Runden gedreht und jetzt am Wochenende am Samstag wieder mal mit der Mutmacher-Truppe Kohlbruck - Wernstein - Neuburg hoch und runter - und wieder zurück das ganze bis zum Pakrplatz Ingling. Am Sonntag weil ich ja nicht genug bekomme, dann noch mal die Runde mit Walter's ausgeklügelter Strecke. Ingling - Passau - Ortsspitz - Domplaufstrecke einmal und das ganze wieder zurück. Tom wollte ja noch Oberhaus, da hab ich gestreikt. Auf der Rückstrecke hab ich echt Mühe gehabt, die Beine zu heben. Wär ich allein gewesen, hätt ich es nicht gepackt. So haben wir auch die Tour alle zusammen gemeistert.  Ich bin dann zu Hause nur noch ins Bett gefallen und hab mich erst mal ausgeruht. Jetzt gehts schon wieder.  Insgesamt am Wochenende über 30 km insgesamt gelaufen,
Respekt Chrisitane;-)